BIM 2022 – Berufsinformationsmesse 20.-23.1.2022

 Im Messezentrum Salzburg

Alle Infos

Die Highlights der BIM

  • Bewerbungsstraße: die richtige Präsentation für den neuen Job. Experten unterstützen dich bei allen wichtigen Schritten zur erfolgreichen Bewerbung.
  • Lehre sehr g´scheit Tour – Interessierte werden von einem Guide durch verschiedene Berufswelten wie etwa Bau, Holz, Handel oder Industrie geführt und erhalten so die Informationen über die für sie interessanten Berufsgruppen. An den Ständen erfährst Du alles aus erster Hand über Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten sowie die tägliche Praxis in Betrieb und Berufsschule.
  • „BIM-Berufsinfotour“ der Industrie: Die Salzburger Industrie bietet auch heuer wieder geführte Touren unterstützt durch eine große Anzahl von Unternehmen aus Salzburg und dem angrenzenden bayerischen Raum. Hier findest Du Informationen zu technischen Berufen der Industrie und Kontakt zu Personalverantwortlichen.
  • Interaktive Angebote an den Messeständen von Unternehmen, Ausbildungseinrichtungen, Schulen und vielen mehr.
  • Zukunftsgespräche: sichere dir deinen Termin im Vorhinein bei deinem Wunschunternehmen.

Personal gesucht

Seit den Öffnungen im Mai dieses Jahres sinkt die Zahl der arbeitslosen Personen kontinuierlich und nähert sich dem Vorkrisenniveau. Im Juni verzeichnete das Arbeitsmarktservice (AMS) 360.100 Arbeitslose und Schulungsteilnehmerinnen und -teilnehmer. Zwei Jahre zuvor, also vor Beginn der CoV-Pandemie, waren 324.200 Personen ohne Job. Blickt man ausschließlich auf die Zahl der Arbeitslosen, ist die Differenz noch geringer. Im Juni vor der Krise waren 264.520 Personen als arbeitslos registriert, heuer waren es 288.862.

Gleichzeitig schoss in den vergangenen Monaten auch die Zahl der offenen Stellen in die Höhe. Mit 109.000 waren zuletzt so viele sofort verfügbare Stellen gemeldet wie noch nie zuvor. Die Personalsuche ist besonders in der Dienstleistungsbranche (zum Beispiel Tourismus und Gastronomie) und im Handel groß.

Laut AMS-Zahlen wird in allen Bundesländern vermehrt nach Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen für die Gastronomie und die Beherbergung gesucht, der Anstieg gegenüber dem Coronavirus-Juni 2020 betrug bundesweit über 130 Prozent. Aber auch in der Industrie – speziell in Oberösterreich und in der Steiermark – gibt es zahlreiche offene Stellen, die sofort verfügbar sind.

Arbeitslosigkeit sinkt, Inserate steigen

Über Inserate in Onlineportalen oder in Zeitungen versuchen Betriebe, geeignete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu rekrutieren. Im ersten Halbjahr 2021 sind diese laute einem aktuellen Arbeitsmarktreport des Jobportals Karriere.at deutlich gestiegen. So warben Unternehmen um elf Prozent mehr als noch vor zwei Jahren, als von der Coronavirus-Krise noch keine Spur war. Damals wuchs die Wirtschaft kontinuierlich und die Arbeitslosigkeit sank das ganze Jahr über.

Eine ähnliche Entwicklung hat auch das erste Halbjahr 2021 hinter sich. Die Beschäftigung steigt, die Arbeitslosigkeit sinkt, ist aber noch höher als vor der Krise – und gleichzeitig suchen Unternehmen nach neuen Arbeitskräften. Laut Karriere.at, das mit Peter Harald Brandstätter von der Fachhochschule Oberösterreich über 250.000 Stelleninserate im ersten Halbjahr analysierte, waren der Handel, die Industrie und die Baubranche im Vergleich zu 2019 besonders aktiv.

Grafik zeigt Daten zum Arbeitsmarkt in Österreich im Juni 2021

Grafik: ORF.at; Quelle: AMS

Im Handel wurden etwa 13 Prozent mehr Inserate ausgeschrieben als noch vor zwei Jahren – und 52 Prozent mehr als im Vorjahr. Gerade diese Branche baute während der Krise Personal ab oder schickte ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kurzarbeit. Nun übersteigt die Zahl der Inserate jene im Vorkrisenjahr signifikant. Auch die IT-Branche oder der Bankensektor sucht nach Personal. Allerdings galt die IT-Branche als krisenresistent und spürte die negativen Auswirkungen der Pandemie kaum – ein großer Personalabbau fand nicht statt.

Fachkräfte in Kleinunternehmen begehrt

Die Stelleninserate der IT-Branche wurden laut Karriere.at heuer bereits nach 65 Tagen wieder deaktiviert, 2019 waren es noch 70 Tage. „Unsere Erfahrung zeigt, dass die meisten Unternehmen ein Inserat deaktivieren, sobald die betreffende Stelle besetzt ist“, sagte Georg Konjovic, Geschäftsführer von Karriere.at. Die Branche sei durch die Krise noch attraktiver geworden – auch wegen der Homeoffice-Möglichkeit, die in den Inseraten nun vermehrt angeführt werde.

Laut dem Arbeitsmarktreport gibt es auch wesentliche Unterschiede in Sachen Betriebsgröße: „Unsere Daten zeigen, dass Fachkräfte momentan besonders in Unternehmen mit maximal 50 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen heiß begehrt sind“, so Konjovic. Im Vergleich zum Vorjahr und zu 2019 schalten diese deutlich mehr Inserate als Betriebe mit mehr als 50 Beschäftigt

Das Jobportal Karriere.at steht nicht repräsentativ für den heimischen Arbeitsmarkt. Der Großteil der Unternehmen, die bei Karriere.at inserieren, stammt aus dem kaufmännisch-technischen Bereich. Die Gastronomie und der Tourismus, die besonders hart von der Krise getroffen wurden, werden kaum abgebildet. Dennoch zeige der Anstieg der Einschaltungen quer durch alle Branchen in allen Bundesländern, dass die Coronavirus-Krise zumindest aktuell „keinen negativen Einfluss mehr auf die Suche nach Fachkräften“ nimmt.

Uneins über Lösungen

Dass nach wie vor mehr Personen einen Job suchen als noch vor der Krise, die Zahl der offenen Stellen aber weitaus höher ist als 2019, deutet laut Fachleuten auf ein strukturelles Problem auf dem Arbeitsmarkt hin. So stieg die Zahl der Langzeitbeschäftigungslosen und die Dauer der Jobsuche. Jüngere Personen fanden schneller und öfters eine Arbeitsstelle als ältere. Wie man die nicht so gut vermittelbaren Arbeitskräfte auf dem Markt unterbringt, darüber ist man sich aber uneins.

Am 1. Juli startete das AMS zum Beispiel das „Sprungbrett“-Programm. 50.000 Langzeitbeschäftigungslose sollen mit Hilfe von Lohnkostenzuschüssen und gemeinnütziger Arbeitskräfteüberlassung bis Ende 2022 wieder einen Job finden. Die Industriellenvereinigung (IV) forderte hingegen eine „umfassende Arbeitsmarktstrategie“. Es gehe um Aus- und Weiterbildung, eine Erweiterung der Erwerbsbeteiligung vor allem von Frauen und älteren Bevölkerungsschichten und qualifizierte Zuwanderung, hieß es zuletzt.

ÖVP-Arbeitsminister Martin Kocher hatte Anfang Juli die Zumutbarkeitsbestimmungen für Arbeitslose, die während der CoV-bedingten Rekordarbeitslosigkeit nicht umgesetzt wurden, wieder aktiviert. Asylwerbende sollen aber weiterhin erst zum Zug kommen, wenn niemand sonst gefunden werden kann. Wegen des Arbeitskräftemangels in der Gastronomie und Hotellerie forderte Arbeiterkammer-Präsidentin Renate Anderl höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen. Wirtschaftskammer-Gastronomieobmann Mario Pulker pochte auf eine „rigorose“ Umsetzung der Zumutbarkeitsregeln.

NEOS übt Kritik an Beibehaltung der Kurzarbeit

Am Mittwoch übte NEOS-Sozialsprecher Gerald Loacker Kritik am Festhalten der Bundesregierung an der Coronavirus-Kurzarbeit: „Mit 109.000 offenen Stellen sind so viele Stellen verfügbar wie noch nie zuvor. Und trotzdem sorgt die Bundesregierung mit dem deutlich zu großzügigen neuen Kurzarbeitsmodell für eine Konservierung des Arbeitsmarktes“, so Loacker. Am Anfang sei das Modell gut gewesen, doch nun „blockiert sie schlichtweg einen Neustart am Arbeitsmarkt“.

Der NEOS-Politiker forderte zusätzlich eine gezielte Unterstützung für Geringqualifizierte und ältere Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen sowie einen Qualifizierungsschwerpunkt auf digitale Technologien. Auch das Arbeiten im ländlichen Raum müsse attraktiver gestaltet werden, um die „längst überfällige Reform der Rot-Weiß-Rot-Karte werde die Regierung nicht herumkommen“, sagte Loacker weiter.

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Keine Anrufe oder E-Mails. Gähnende Leere in Ablagen und Termin-Kalender. Nie platzt jemand ins Büro und hat einen wichtigen Auftrag. Und das geht jeden Tag so. Was im ersten Augenblick wie der weltbeste Job anmutet, entpuppt sich im Alltag als purer Horror: die quälende Langeweile und Unterforderung auf der Arbeit, kurz Boreout genannt. Dieses Phänomen ist quasi der hässliche und noch weitgehend unbekannte Bruder des Burnouts

Selbsttest

Karriereforum Salzburg 21.10.2021

Das Karriereforum ist die Plattform zum Kennenlernen und Vernetzen mit potenziellen Arbeitgebern und Bildungseinrichtungen, um zukünftige Karrierewege zu ebnen.

Wann?    21. Oktober 2021 / 9 – 16 Uhr
  Wo?      Salzburg Congress
Auerspergstraße 6
5020 Salzburg

 

Karriereforum Lehre – 30.9.2021

Die Veranstaltung

Die bereits seit sieben Jahren etablierte Lehrlingsveranstaltung Karriereforum Lehre findet am 30. September 2021 im Live Stream statt. Sie bildet eine wichtige Plattform für junge Besucher und potenzielle Arbeitgeber. Von 8 bis 11 Uhr präsentieren sich Lehrbetriebe via Videostream den Schülerinnen und Schülern aus den Polytechnischen Schulen, Neuen Mittelschulen und Hauptschulen aus dem Bundesland Salzburg und dem angrenzenden Bayern und all jenen, die sich über das Lehrlingsangebot informieren möchten.

Weitere Infos

Kurzarbeitbis Ende Juni verlängert

Die Kurzarbeit steht vor einer weiteren Verlängerung. Der Ministerrat hat am Mittwoch die Phase IV, beginnend mit März, beschlossen. Im Wesentlichen bleibt die Regelung gleich wie für die derzeit laufende Phase III, bestätigte Arbeitsminister Martin Kocher (ÖVP) nach dem Ministerrat.

Die Konditionen bleiben wie bisher: Die Nettoersatzrate beträgt je nach Monatseinkommen 80 bis 90 Prozent, die Mindestarbeitszeit 30 Prozent. Diese Bedingung wurde mit dem Lockdown allerdings ausgesetzt, geschlossene Betriebe der Gastronomie und des Beherbergungswesens können die Arbeitszeit auch auf null setzen.

Knackpunkt Vollentlohnung

Problematisch sei, verlautet aus Verhandlerkreisen, allerdings noch ein Punkt: die Erfüllung der Grundbedingung für Kurzarbeit, wonach ein neu eingestellter Dienstnehmer mindestens einen Monat lang voll verdient haben muss, um in Kurzarbeit geschickt werden zu können. Das sei für die im Lockdown befindlichen Branchen wie Gastronomie und Beherbergungsbetriebe, aber auch für Teile der Bauwirtschaft beim Hochfahren des Betriebs ein Problem, verlautet aus Sozialpartnerkreisen.

Nächste Woche ist dem Vernehmen nach ein Treffen der Sozialpartner-Präsidenten geplant, also von Wirtschafts- und Arbeiterkammer sowie der Gewerkschaft. Dabei dürfte auch die Behaltefrist von einem Monat Thema sein, sie wird von Unternehmensseite als nach dem Lockdown besonders belastend kritisiert. Die Gewerkschaft hingegen befürchtet, dass nach Ende der Kurzarbeit und des Lockdowns tausende Dienstnehmer gekündigt werden, weil die Reserven aufgebraucht sind und die Umsätze noch nicht wieder da sind.

„Mit der Verlängerung der Kurzarbeit in der bestehenden Form um weitere drei Monate, bis Ende Juni 2021, geben wir den Beschäftigten und Betrieben Planungssicherheit für die Zeit nach März und sichern weiterhin auch in Branchen Jobs, die aufgrund der gesundheitlichen Entwicklung von behördlichen Schließungen betroffen sind“, betonte Arbeitsminister Martin Kocher. Gefördert wird auch Weiterbildung, Betriebe bekommen bis zu 60 Prozent der diesbezüglichen Ausgaben ersetzt.

Boysday`s Nachlese

Die typischen BOYS‘ DAY Berufe, die mit den österreichweiten Aktionen fokussiert werden, sind z.B. Kindergartenpädagoge, Alten- und Pflegehelfer, Volksschullehrer, Sozialarbeiter etc. Es handelt sich dabei um Jobs, die mehr denn je krisen- und zukunftssicher, vielfältig und vor allem „Berufe mit Sinn“ sind.

Der Bedarf an qualifiziertem Personal im Sozial- und Gesundheitsbereich ist groß wie nie zuvor. Wenn Sie mehr über diese Berufe erfahren wollen, folgen Sie den Links auf dieser Seite. Sie erhalten detaillierte Infos über Tätigkeitsmerkmale, Anforderungen, Beschäftigungsmöglichkeiten, Arbeitsmarktchancen, Einstiegsgehälter und Karrierepotenziale.

Mehr

ILO – Home-Office-Arbeit besser gestalten

Arbeiten im Homeoffice bedeutet laut einer Studie der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) für Millionen Menschen weltweit teils schwierige Arbeitsbedingungen und wenig Schutz.

Das Modell der Arbeit in den eigenen vier Wänden, das in der CoV-Krise vielerorts als Notlösung eingeführt wurde, werde langfristig an Bedeutung gewinnen, schreibt die ILO in Genf gestern. Umso wichtiger sei es, Arbeitsbedingungen und Schutz zu verbessern.

Um Ansteckungen mit dem neuen Virus möglichst zu vermeiden, wurden im Frühjahr 2020 Millionen Menschen in aller Welt zum Arbeiten zu Hause gezwungen, teils ohne Schreibtisch oder ausreichend Platz. In den ersten Monaten der Pandemie sei der Anteil derjenigen, die Homeoffice machten, auf knapp 20 Prozent gestiegen.

Auch vor der Pandemie hätten nach Schätzungen schon 260 Millionen Menschen weltweit keinen Arbeitsplatz außerhalb der eigenen vier Wände gehabt, 7,9 Prozent aller Beschäftigten weltweit. Die ILO zählt dazu etwa Näherinnen und Stickerinnen, Leute, die Elektronik oder andere Ware montieren und die per Computer Dienstleistungen erstellen.

Oftmals keine Gewerkschaften

Der Großteil, 166 Millionen, lebt in Asien. In 43 Ländern lag der Anteil der von zu Hause aus Arbeitenden unter fünf Prozent, darunter Deutschland. In 41 Ländern waren es bis zu zehn Prozent (etwa Frankreich, USA und China), in 21 Ländern bis zu 15 Prozent (etwa Großbritannien, Österreich, Niederlande) und in 13 Ländern überwiegend in Afrika und Asien mehr als 15 Prozent.

Die Menschen seien selten in Gewerkschaften organisiert und hätten oft keine Sozialversicherungen. Sie würden seltener geschult und seien Sicherheits- und Gesundheitsrisiken ausgesetzt. Sie würden oft als Selbstständige betrachtet und seien vom Arbeitsrecht weniger geschützt. Auch Menschen mit Qualifikationen verdienten im Homeoffice weniger als Kolleginnen und Kollegen im Büro: in Großbritannien 13, in den USA 22 und in Argentinien und Indien 50 Prozent weniger.

Die ILO fordert unter anderem schriftliche Arbeitsverträge, faire Löhne und Sozialleistungen. Die Grenzen zwischen Privat-
und Arbeitsleben müssten gewahrt bleiben, etwa durch ein Recht darauf, Computer außerhalb vereinbarter Arbeitszeiten abzuschalten.

Teilzeit nach Langzeitkrankenstand

Die seit Mitte 2017 geförderte Teilzeit nach Langzeitkrankenstand ist stärker in Anspruch genommen worden als erwartet. Bis Ende Juni 2019 habe es 7.331 Anträge für Wiedereingliederungsteilzeit gegeben, davon seien 6.965 Fälle genehmigt worden, sagte Arbeitsministerin Christine Aschbacher (ÖVP) heute bei einem Pressetermin in Wien. Ursprünglich hätte man mit 200 Anträge pro Jahr gerechnet.

Die Wiedereingliederungsteilzeit kann zwischen Unternehmen und Arbeitnehmer nach einem mindestens sechswöchigen ununterbrochenen Krankenstand für mindestens einen Monat und bis höchstens sechs Monate vereinbart werden. Der Betrieb bezahlt während der Teilzeit nur die tatsächlich geleistete Arbeitszeit, zur Teilabdeckung des Verlustes zum ursprünglichen Gehalt gibt es ein Wiedereingliederungsgeld von der Krankenkasse.

Nach längerer schwerer Krankheit ist eine schnelle Rückkehr zur vollen Arbeitszeit oft nicht möglich und sinnvoll. Einen gesetzlichen Anspruch auf eine geförderte Teilzeit nach Langzeitkrankenstand gibt es aber nicht.

Kleinere Adaptierungen geplant

Anlässlich eines aktuellen Evaluierungsberichts des Arbeitsministeriums zur Wiedereingliederungsteilzeit sollen kleinere Adaptierungen im Rahmen einer Arbeitsgruppe ausgearbeitet werden. Ergebnisse werde es „in den nächsten Monaten“ geben, sagte Aschbacher. Die Rückmeldungen von Interessenvertretungen, Krankenversicherung und Arbeitsmedizinern seien „äußerst positiv“.

Bisher wurde die geförderte Teilzeit nach Langzeitkrankenstand vor allem von größeren Unternehmen in Anspruch genommen. Die Arbeitsministerin will das Förderinstrument nun bei kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) bekannter machen.

In der Wiedereingliederungszeit hätten die Arbeitnehmer ihre Arbeitszeit im Schnitt um 41 Prozent reduziert, 54 Prozent aller Antragsteller seien Frauen gewesen, geht aus dem Evaluierungsbericht hervor. Die Personen waren in der Regel zwischen 45 und 54 Jahre. Sechs Monate nach Ende der geförderten Teilzeit hätten noch knapp 90 Prozent weiterhin gearbeitet.